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Chicago, 1933
Die Prohibition ist beendet, Spirituosen sind wieder legal erhältlich, ganz Amerika jubelt.
Ganz Amerika?
Die auf Schwarzbrennerei und illegaler Alkoholvertrieb spezialisierten Familienunternehmen italienischer Abstammung sind ab diesem Zeltpunkt arbeitslos.
Unter den Betroffenen: fünf Mitglieder der Familie Capone. Die Konsequenzen: entweder zu Onkel Al in sein 4qm Apartment auf einer kleinen Insel vor San Francisco zu ziehen - oder "ehrlicher" Arbeit nachzugehen.
Erste Versuche, im Baugewerbe Fuß zu fassen (Erfahrungen im Zementieren sind zu Genüge vorhanden!) schlagen fehl, da erstens das sizilianische Temperament Verhandlungen mit Geschäftspartnern ziemlich schnell scheitern lässt und zweitens die CAPONE-Familie aus überzeugten Legasthenikern besteht.
Die rettende Idee: "Wir werden Musiker!?".
Das Problem der fehlenden Instrumente wird schnell durch einen improvisierten Überfall auf einen Gebraucht-Mandolinenhändler beseitigt. Der Rest ist Geschichte...
Capone ist nun seit 64 Jahren auf Tour und der lebende Beweis dafür, dass Rock & Roll allen Unkenrufen zum Trotz gesund ist und relativ jung hält.
Die Mandolinen wurden nach und nach durch elektrifizierte Instrumente ersetzt, und das reine Absingen neapolitanischer Volkslieder ist mit der Zeit einem fetzigen Programm internationaler Rock-Größen wie z.B. Manowar, Bon Jovi, Def Leppard, Backstreet Boys (nein, wir sind keine Boygroup!), sowie einigen äußerst eigenwilligen Versionen bekannter Hits aus den letzten Jahrzehnten gewichen.
Hier singt BonJovi über Gitarrenriffs von Metallica, Macarena reitet auf DeepPurple und selbst die Backstreet Boys verwandeln sich in Monsters of Rock.
So don't miss the ROCK&ROLL SYNDICATE CAPONE
Anna (Angel) Capone - Vocals
Murphy (MachineGun) Capone - Guitar
Bruno (Birdman) Capone - Guitar
Manuela (MonaLisa) Capone - Bass
Tom Hannibal (the Canibal) Capone - Drums
